AiD Presse-News – DAFV erstattet Strafanzeige gegen die PETA2019-09-23T11:03:35+00:00

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PRESSE-NEWS

19.08.2019

DAFV erstattet Strafanzeige
gegen die Tierrechtsorganisation PETA

AiD Angelportal - Presse News - DAFV erstattet Strafanzeige gegen die Tierrechtsorganisation PETA

Der Deutsche Angelfischerverband e.V. (DAFV) hat am 16.08.2019 bei der
Staatsanwaltschaft Berlin Strafanzeige gegen die selbsternannte Tierrechtsorganisation PETA wegen des
Verdachts der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten, Volksverhetzung und weiterer Tatbestände gestellt.

Die Aktivisten von der Tierrechtsorganisation PETA rufen auf perfide Weise zur Überwachung von Anglern
auf. „In einer in das Internet gestellten Handlungsanweisung fordert die Organisation unbeteiligte Dritte auf,
Angler zu stören bzw. anzugreifen, Steine zu werfen, die gefangenen Fische der Angler „zu retten“ oder aber
die Angler mindestens zu filmen. Findet sich überhaupt nichts Angreifbares, so soll man laut PETA die
angetroffenen Angler mit falschen Vermutungen am besten einfach mal so bei der Polizei anzeigen.“ so die
Justiziarin des DAFV.

„Interessengruppen so gegeneinander aufzustacheln ist zivilgesellschaftlich äußerst bedenklich und zeigt,
dass die Organisation jegliche Form des üblichen gesellschaftlichen Umgangs miteinander ausgeblendet hat.
Wer zum Steine schmeißen aufruft, gehört hinterfragt“, so Alexander Seggelke Geschäftsführer des DAFV.

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Angeln in Deutschland

6,24 Millionnen Deutsche gehen mindestens einmal im Jahr angeln. Angeln in Deutschland ist zeitgemäß,
nachhaltig und gesellschaftlich bedeutsam. Organisierte Angler kümmern sich mit Millionen von
ehrenamtlichen Arbeitsstunden um die Hege und Pflege der heimischen Gewässer und Fischbestände.
Ohne diesen Einsatz müsste die öffentliche Hand (so wie z.B. in Amerika) nicht unerhebliche Steuergelder
dafür aufwenden.

Angeln und Jagen sind eine der letzten Formen einer direkten Naturnutzung. Dazu bedarf es in Deutschland
einer speziellen Ausbildung und es gibt strenge gesetzliche Vorgaben. Jeder Angler muss im Rahmen einer
amtlichen Prüfung die Sachkunde über den respektvollen und sachgemäßen Umgang mit der Kreatur Fisch
nachweisen.

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Fisch ist ein wertvolles Nahrungsmittel

Ein selbst geangelter Fisch erfüllt als Lebensmittel alle Kriterien an den modernen Zeitgeist. Er ist
klimaschonend, nachhaltig, frisch, regional, saisonal und bekömmlich. Heimische Fische weisen als
Lebensmittel mitunter eine bessere Klimabilanz auf, als der Anbau von Gemüse. Die moralische
Kritik an Anglern, Fische selbst zu angeln und zu essen ist aus Sicht des DAFV verlogen. Jeder Mensch
ist direkt oder indirekt ein Naturnutzer.

„Fisch als weertvolles Nahrungsmittel ist weltweit von Bedeutung. Nachhaltiger als mit der Angel
gefangen geht es nicht. Darum bedauern wir die forcierte Entfremdung von der Natur und den unschätzbaren
Produkten, die sie uns zur Verfügung stellt. In ihrer Handlungsanweisung hat PETA den Bogen eindeutig
überspannt“, so Dr. Christel Happach-Kasan Präsidentin des Deutschen Angelfischerverbandes.

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Tierschutz ist ein hohes Gut

Tierschutz ist in unserer Gesellschaft ein hohes Gut und diesen zu unterstützen aus Sicht des DAFV ein
wichtiges gesellschaftliches Anliegen. „Die Leute sollen dabei aber genau überlegen, wem sie ihr Geld
spenden. Wenn man sich den von PETA selbst veröffentlichten Wirtschaftsbericht für das Jahr 2017/2018
ansieht, wurden nach eigenen Angaben dort lediglich 2,12 % des Spendenaufkommens für karitativen
Tierschutz verwendet. Die Stiftung Warentest hat bereits 2013 die Transparenz, Organisation und Kontrolle
des Vereins als unzureichend bewertet und stufte PETA Deutschland e.V. als nicht wirtschaftlich arbeitende
Organisation ein. Dazu fragen wir uns, warum es so schwer ist bei PETA stimmberechtigtes Mitglied zu
werden? PETA hat in Deutschland laut Wikipedia nur neun stimmberechtigte Mitglieder“, so Olaf Lindner,
Pressesprecher des DAFV. „Dabei scheint PETA nur Themen zu verfolgen, welche Spenden einbringen.
Wenn es um das Leid von Fischen geht, welche täglich in Wasserkraftwerken ohne sachgemäßen
Fischschutz lebendig zerhäckselt werden, haben wir noch nie etwas von PETA gehört“.

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Spende überlegt!

PETA beschäftigt mit Verdächtigungen regelmäßig die Staatsanwaltschaften. Damit wir unter anderem
versucht, die Fischerei und die Jagd öffentlichkeitswirksam in ein schlechtes Licht zu rücken. PETA fordert,
dass das Angeln und Jagen in Deutschland verboten wird. Auch andere Institutionen werden werbewirksam
attackiert. So wurde z. B. die Allgäuer Gemeinde Fischen aufgefordert, Ihren Namen zu ändern, weil dieser
unmoralisch sei. Nicht umsonst wird derzeit ein Antrag der FDP-Fraktion mit dem Titel „Straftaten und
Gemeinnützigkeit schließen sich aus“ i Bundestag beraten. Die Abgeordneten fordern, Körperschaften
grundsätzlich nicht mehr in den Genuss der Steuerbegünstigung der Gemeinnützigkeit kommen zu lassen,
wenn deren Repräsentanten gegen geltende Strafgesetze verstoßen oder zu einem Rechtsbruch aufrufen.
Wer sich für Natur- und Tierschutz einsetzen möchte und eine Organisation finanziell unterstützen möchte,
sollte sich daher vorher genau erkundigen, wem die Spende zugutekommt und wofür sie verwendet wird.