Fischlexikon – Giebel2018-01-28T15:01:18+00:00
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Fischlexikon

Fischlexikon Fischart GiebelGIEBEL

Hier findet Ihr detaillierte Angaben über diese Fischart:
Trivialnamen, Sytematik, Beschreibung, Flossenformel, Lebensraum, Nahrung, Alter/Grösse,
Laichzeit, Sonstiges.

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Fischart
Giebel
lateinisch: Carassius auratus, englisch: Crucian carp, französisch: Cyprin dor.

Beschreibung
Der Giebel hat einen gestreckten, mehr oder weniger hochrückigen Körper, der seitlich abgeflacht ist. An den Körperseiten und am Bauch silberglänzend. Im Gegensatz zur Karausche grössere Schuppen und Augen, karpfenähnliche Gestalt, goldgelbe Iris im Auge. Die Schwanzflosse zeigt eine deutliche Einbuchtung. Giebel besitzen keine Barteln.

Lebensraum
Der Giebel lebt in Mittel- und Osteuropa, überall da, wo auch die Karausche vorkommt, kommt aber bis in den Fernen Osten vor. Der in China gezüchtete dekorative Goldfisch stammt übrigens von einer Unterart der Silberkarausche ab (C. auratus gibeho). Die ursprüngliche Heimat des Giebels liegt in Ostasien und Sibirien. Er ist durch den Menschen inzwischen weit verbreitet worden. In Japan und China werden seit über 1000 Jahren besondere Varianten des Giebels gezüchtet (Goldfisch, Schleierschwanz, Löwenkopf, etc.), die seit einger Zeit auch in Europa gehandelt werden. Heutzutage wird der Giebel in ganz Europa eingeführt, unter anderem im Zuge der Verbreitung der Pflanzen fressenden Fische. Der Giebel lebt am Boden stehender oder langsam fliessender Gewässer mit Pflanzenbewuchs.

Nahrung
Der Giebel ernährt sich von wirbellosen Bodentieren (Würmer, Schnecken, Muschel, Insektenlarven).

Alter / Grösse
Der Giebel kann ca. 10 bis 15 Jahre alt werden. Die Durchschnittsgrösse liegt bei 15 bis 20 cm. Längen von 50 cm und Gewichte von bis zu 3 kg sind möglich.

Laichzeit
Die Laichzeit fällt in die Zeit von Mai bis Juli. Die Eier (ca. 160.000 bis 380.000) werden in mehreren Pertionen an Wasserpflanzen abgelegt. In Europa existieren Giebelpopulationen, die nur aus weiblichen Tieren bestehen. Dies beruht auf der Fähigkeit zur Gynogenese (Form der Jungfernzeugung). Die Weibchen lassen die Eier vom Sperma anderer Cyprinidenarten „induzieren“. Hierdurch kommt es zu einer Entwicklung des Eies, allerdings ohne eine Verschmelzung mit der fremden Erbinformation. Die sich entwickelten Fische sind alle weiblich.

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