Fischlexikon – Karausche2018-01-28T15:01:18+00:00
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Fischlexikon Fischart Karausche
KARAUSCHE

Hier findet Ihr detaillierte Angaben über diese Fischart:
Trivialnamen, Sytematik, Beschreibung, Flossenformel, Lebensraum, Nahrung, Alter/Grösse,
Laichzeit, Sonstiges.

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Fischart
Karausche
lateinisch: Carassius carassius

Beschreibung
Gedrungener und hochrückiger Körper, hochrückiger als der Giebel. Kleines und endständiges Maul. Färbung auf dem Rücken dunkel-olivgrün, an den Seiten gelblich-grau und auf der Bauchseite messinggelb. Bauchseitige Flossen rötlich bis rot. Rückenlinie geradlinig ansteigend.

Lebensraum
Die Karausche kommt in Mitteleuropa bis zur Lena in Ostsibirien vor. Ausnahmen sind Nordskandinavien, Nordengland, Irland, Nordspanien, Italien und das Alpengebiet. Die Karausche bevorzugt kleine, pflanzenreiche, stehnde Gewässer. Da sie anpassungsfähig ist, kann sie aber auch in Flüssen mit geringer Strömungsgeschwindigkeit und im Brackwasser vorkommen. Karauschen leben in stehenden Gewässern oft unter extremen Bedingungen. Sie können völlig ohne Sauerstoff überwintern und lange fasten. Indem sie sich in den Bodenschlamm eingräbt, kann sie sogar ein kurzzeitiges Trockenfallen des Gewässers überleben.

Nahrung
Als Nahrung dienen kleine wirbellose Tiere (Würmer, Wasserflöhe, Muscheln, Schnecken, Insektenlarven), Plankton und Pflanzen.

Alter / Grösse
Die mittleren Grössen liegen bei 20 bis 35 cm. Längen von 50 cm und Gewichte von über 3 kg sind möglich. Karauschen können bis zu 15 Jahre alt werden.

Laichzeit
In der Laichzeit (mai bis Juni) legen die Weibchen bei einer Wassertemperatur von mindestens 14° C, 150.000 bis 300.000 klebrige, 1 bis 1,5 mm grosse Eier, portionsweise an Wasserpflanzen ab (phytophiler Laicher).

Sonstiges
Die Karausche ist ein Fremdfisch, der ursprünglich aus dem chinesischen Raum eingeführt und zum Teil aus Teichen freigesetzt wurde. Karauschen sind karpfenartige Fische (Cypriniade) aber wesentlich kleiner als Karpfen und haben am Maul keine Barteln. Beim sehr ähnlichen Giebel ist die Oberkante der gespreizten Rückenflosse gerade oder teilweise konkav eingebuchtet. Die Schuppen sind etwas grösser, die Zahl der Kiemenreusendorne beträgt mindestens 35, der dunkle Fleck auf dem Schwanzstiel fehlt. Die Karausche ist auch gelblich-messingfarben (wird dann als „Goldkarausche“ bezeichnet). der Giebel silbern.

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