Wolfsbarsch-Fangverbot 2018 Deutsche Nordseeküste2018-10-01T13:15:00+00:00


NEWS

Deutschland

Wolfsbarsch Fangverbot 2018 – Deutsche Nordseeküste

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Neue Vorgaben der EU 2018 

WOLFSBARSCH
ANGELVERBOT AN DER DEUTSCHEN NORDSEEKÜSTE

Wir bitten alle Angler, die an der deutschen Nordseeküste auf Wolfsbarsch angeln zu wollen,
die neuen Vorgaben der EU zu beachten:

Einen Auszug der zugehörigen Verordnung können Sie hier herunterladen.
Der Artikel 9, Absatz 4, ist besonders zu beachten:

(4)
In der Freizeitfischerei, auch vom Ufer aus, ist in den ICES-Divisionen 4b, 4c und 7a bis 7k
die Befischung von Wolfsbarsch ausschließlich nach dem Prinzip,
„catch-and-release“ (Fangen und Zurücksetzten) gestattet.

Es ist untersagt, in diesem Gebiet gefangenen Wolfsbarsch an Bord zu behalten,
umzusetzten, umzulanden oder anzulanden.

AVN-Klarstellung 06.02.2018
1. Der Wolfsbarsch ist im deutschen Nordseeraum ab sofort geschützt.
2. Gefangene Wolfsbarsche müssen unverzüglich zurückgesetzt werden.

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Die Freizeitfischerei auf Wolfsbarsche unterliegt seit 2018 in der Keltischen See, dem Ärmelkanal,
der Irischen See und der südlichen Nordsee einem ganzjährigen „catch and release“.
Aus einem verordneten Zurücksetzen der EU, ist an den deutschen Küsten ein generelles Angelverbot
auf Wolfsbarsche abgeleitet worden.

„Die EU fordert allgegenwertig eine glaubhafte Wissengrundlage.
Die Basis sollte man sicherlich angehen, damit der Wiederaufbau betroffener Bestände auf Grundlage
belastbarer Daten geschehen kann.
Ein Faux-pas wie beim Wolfsbarsch könnte jetzt auch andere Zahlen wieder deutlich stärker in Frage stellen.
Verschärfte Kontrollen und Verbote für die Angler sind hier anscheinend viel zu schnell ausgesprochen.
Im Rahmen der Arbeit des DASV mit den Kollegen aus der EAA fordern wir das Entnehmeverbot
folgerichtig zurückzunehmen, so der Geschäftsführer des Deutschen Angelfischerverbands, Alexander Seggelke.

Sollten sich hierzu neue Entwicklungen ergeben, so veröffentlichen wir dies umgehend.